Die IP-Adressierung und das Subnetting gehören zu den Grundlagen der Netzwerktechnik – und gleichzeitig zu den häufigsten Fehlerquellen. Eine falsch konfigurierte IP oder ein unpassendes Subnetz kann dazu führen, dass Geräte nicht miteinander kommunizieren können, Dienste ausfallen oder Sicherheitsprobleme entstehen.
In diesem Artikel schauen wir uns an, was man bei Subnetzen und IP-Konfiguration richtig und falsch machen kann – mit praktischen Beispielen und Tipps aus der Praxis.
Eine IPv4-Adresse besteht aus vier Oktetten, z. B.:
192.168.10.25
Zusammen mit der Subnetzmaske (z. B. 255.255.255.0 oder /24) wird festgelegt:
welches Netzwerk ein Gerät nutzt
welche IP-Adressen für Hosts verfügbar sind
wie viele Geräte in einem Netz Platz haben
Ein Klassiker: Alle Geräte haben IP-Adressen im gleichen Bereich, aber unterschiedliche Subnetzmasken.
Beispiel (falsch):
PC 1: 192.168.1.10 /24
PC 2: 192.168.1.20 /16
➡️ Die Geräte „denken“, sie seien in unterschiedlichen Netzen – Kommunikation schlägt fehl.
✔ Richtig:
Ein Subnetz wird oft zu knapp dimensioniert, etwa:
/29 (nur 6 nutzbare IPs)
Wachstum wurde nicht berücksichtigt
Folgen:
Keine freien IP-Adressen mehr
Aufwendige Umstrukturierung notwendig
✔ Richtig:
Subnetze mit Reserve planen
Zukünftige Geräte (z. B. Drucker, IoT, VMs) einrechnen
Viele Einsteiger vergeben versehentlich ungültige Adressen.
Beispiel bei 192.168.1.0/24:
192.168.1.0 → Netzwerkadresse ❌
192.168.1.255 → Broadcast-Adresse ❌
✔ Richtig:
Nur Host-Adressen zwischen diesen beiden verwenden
192.168.1.1 – 192.168.1.254
Zwei Geräte mit derselben IP führen zu:
sporadischen Verbindungsabbrüchen
schwer nachvollziehbaren Fehlern
✔ Richtig:
DHCP nutzen oder
bei statischen IPs eine saubere Dokumentation führen
Ohne korrektes Gateway funktioniert:
keine Kommunikation ins Internet
kein Zugriff auf andere Netze
✔ Richtig:
Gateway = IP des Routers im jeweiligen Subnetz
Beispiel: 192.168.1.1
IP-Verbindungen funktionieren, aber:
Webseiten laden nicht
Dienste sind „nicht erreichbar“
✔ Richtig:
Erreichbaren DNS-Server eintragen
Klare Trennung nach Zweck:
Clients
Server
Management
Gäste
z. B.:
192.168.10.0/24 → Clients
192.168.20.0/24 → Server
Clients → DHCP
Server, Router, Switches → statische IPs
DHCP-Reservierungen nutzen
Mehr Sicherheit
Bessere Übersicht
Weniger Broadcast-Traffic
Beispiel:
Büro-Netz
WLAN-Gastnetz
Server-Netz
Eine einfache Tabelle reicht oft:
Gerät
IP-Adresse
Subnetz
Zweck
➡️ Spart Zeit bei Fehleranalyse und Erweiterungen.
Subnetting und IP-Konfiguration wirken auf den ersten Blick kompliziert, folgen aber klaren Regeln. Die meisten Probleme entstehen nicht durch komplexe Technik, sondern durch:
unklare Planung
inkonsistente Konfiguration
fehlende Dokumentation
Wer sich die Grundlagen sauber aneignet und strukturiert vorgeht, spart sich später viel Frust – und sorgt für ein stabiles, erweiterbares Netzwerk.
Hier beantworten wir Fragen zur Serverüberwachung von Livewatch. Wenn Sie eine Frage haben, die wir hier noch nicht beantwortet haben, kontaktieren Sie uns bitte.
Die Berechnung eines Subnetzes kann auf den ersten Blick komplex erscheinen, aber mit einer klaren Schritt-für-Schritt-Erklärung wird es verständlich. Hier erkläre ich dir, wie du ein Subnetz einfach berechnest.
Um ein Subnetz zu berechnen, benötigst du:
192.168.1.0)255.255.255.0)Die Subnetzmaske teilt die IP-Adresse in zwei Teile: den Netzwerkanteil und den Hostanteil.
Eine Subnetzmaske wie 255.255.255.0 wird in binärer Form (also nur aus Nullen und Einsen) so dargestellt:
255 = 11111111 (8 Einsen)255 = 11111111 (8 Einsen)255 = 11111111 (8 Einsen)0 = 00000000 (8 Nullen)Wenn du also die Subnetzmaske als Binärzahl betrachtest, hast du:
KopierenBearbeiten
11111111.11111111.11111111.00000000
Die Einsen zeigen den Netzwerkanteil und die Nullen den Hostanteil an.
Die Anzahl der Subnetze hängt von den freien Bits ab (also den Nullen in der Subnetzmaske).
Angenommen, du hast die Subnetzmaske 255.255.255.0 (also 24 Einsen und 8 Nullen). Wenn du diese Subnetzmaske in kleinere Subnetze unterteilen möchtest, kannst du 2^n berechnen.
Angenommen, du verwendest 2 zusätzliche Bits (also n = 2), dann bekommst du:
KopierenBearbeiten
2^2 = 4 Subnetze
Das bedeutet, du kannst mit der originalen Subnetzmaske und 2 zusätzlichen Bits 4 Subnetze erstellen.
IP-Adresse: 192.168.1.0
Subnetzmaske: 255.255.255.0 (oder /24 in CIDR-Schreibweise)
Bestimmen der Subnetzmaske in Binärform:
255.255.255.0 wird zu 11111111.11111111.11111111.00000000.Berechnen der Anzahl der Subnetze:
255.255.255.192 oder /26), hast du 2 freie Bits:
Berechnen der Subnetz-Adressen:
255.255.255.192 hat 2 Bits für die Subnetze. Das bedeutet, du teilst den Hostbereich (die letzten 6 Bits) in 4 Subnetze auf.64 IP-Adressen (also 2^6 = 64).Die Subnetze wären dann:
192.168.1.0 bis 192.168.1.63
192.168.1.64 bis 192.168.1.127
192.168.1.128 bis 192.168.1.191
192.168.1.192 bis 192.168.1.255
Jedes dieser Subnetze kann nun eigene Geräte aufnehmen, wobei die ersten und letzten IP-Adressen für das Netzwerk und den Broadcast reserviert sind.
Die Subnetzberechnung kann mit etwas Übung einfach und schnell erfolgen. Es erfordert, dass du dich mit der Binärdarstellung von IP-Adressen und Subnetzmasken vertraut machst, aber mit der richtigen Methode und den oben beschriebenen Schritten kannst du Subnetze problemlos berechnen. Wenn du weitere Hilfe bei Netzwerkkonfigurationen benötigst, findest du auf Livewatch.de nützliche Tools und Lösungen, die dir helfen, dein Netzwerk optimal zu verwalten.
Ein Subnetz (Subnetwork) ist eine Teilmenge eines größeren IP-Netzwerks, das dazu dient, den IP-Adressraum in logisch isolierte Abschnitte zu unterteilen. Die Unterteilung eines Netzwerks in Subnetze bietet mehrere Vorteile, darunter eine effizientere Adressnutzung, bessere Sicherheit und eine verbesserte Netzwerkorganisation.
Hier sind die grundlegenden Bestandteile eines Subnetzes und wie es funktioniert:
IP-Adressen: Ein Subnetz besteht aus einem Bereich von IP-Adressen. Diese Adressen werden aus dem gesamten IP-Adressraum des Netzwerks ausgewählt. Zum Beispiel könnte ein Netzwerk den IP-Adressbereich 192.168.1.0 bis 192.168.1.255 haben.
Subnetzmaske: Die Subnetzmaske ist eine Zahlenfolge, die angibt, welche Teile der IP-Adresse den Netzwerkanteil und den Hostanteil repräsentieren. Zum Beispiel könnte die Subnetzmaske 255.255.255.0 sein, was bedeutet, dass die ersten drei Oktette (192.168.1) den Netzwerkanteil darstellen und das letzte Oktett für die individuellen Geräte im Netzwerk reserviert ist.
Logische Isolation: Ein Subnetz ermöglicht es, den IP-Adressraum logisch zu isolieren. Geräte innerhalb desselben Subnetzes können direkt miteinander kommunizieren, als wären sie im gleichen physischen Netzwerk. Geräte in unterschiedlichen Subnetzen müssen normalerweise einen Router verwenden, um miteinander zu kommunizieren.
Effiziente Adressnutzung: Durch die Verwendung von Subnetzen kann der verfügbare IP-Adressraum effizienter genutzt werden. Statt alle IP-Adressen in einem großen Bereich zu verwenden, können kleinere Bereiche für bestimmte Teile des Netzwerks reserviert werden.
Sicherheit: Subnetze ermöglichen es, Sicherheitsrichtlinien auf Ebene der Teilnetze anzuwenden. Der Datenverkehr zwischen Subnetzen kann durch Firewalls und andere Sicherheitsmechanismen gesteuert werden, was die Sicherheit des Netzwerks verbessert. subnet-calculator test test subnet-calculator
Zum Beispiel könnte ein Unternehmen ein Subnetz für Bürogeräte, ein weiteres Subnetz für Server und ein drittes Subnetz für Gäste-WLAN haben. Diese Unterteilung hilft dabei, den Netzwerkverkehr zu organisieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Ressourcennutzung zu optimieren.
Ein Subnetz (Subnet) ist eine Möglichkeit, ein größeres Netzwerk in kleinere, logisch isolierte Teilnetze zu unterteilen. Dies dient dazu, Netzwerkressourcen effizienter zu verwalten, die Sicherheit zu erhöhen und den Datenverkehr innerhalb des Netzwerks zu organisieren.
Ein Subnetz besteht aus einer Gruppe von IP-Adressen, die logisch voneinander getrennt sind. Innerhalb eines Subnetzes können Geräte miteinander kommunizieren, als ob sie sich im gleichen physischen Netzwerk befänden. Die Teilung eines größeren Netzwerks in Subnetze hat mehrere Vorteile:
Effiziente Adressnutzung: Durch die Zuweisung von Subnetzen können IP-Adressen effizienter genutzt werden. Jedes Subnetz kann einen eigenen Adressbereich haben, was die Vergabe von IP-Adressen optimiert.
Sicherheit: Subnetze ermöglichen die Implementierung von Sicherheitsrichtlinien auf Ebene der Teilnetze. Der Datenverkehr zwischen Subnetzen kann durch Firewalls und andere Sicherheitsvorkehrungen gesteuert werden.
Organisation des Netzwerkverkehrs: Subnetze ermöglichen eine bessere Organisation des Netzwerkverkehrs. Durch die Begrenzung des Datenverkehrs auf bestimmte Subnetze kann die Netzwerkleistung verbessert werden.
Skalierbarkeit: Subnetze erleichtern die Skalierbarkeit von Netzwerken. Wenn ein Netzwerk wächst, können neue Subnetze hinzugefügt werden, ohne das gesamte Netzwerk neu zu konfigurieren.
Die IP-Adressen in einem Subnetz haben normalerweise eine gemeinsame Netzwerkpräfix (Subnetzmaske), das den Bereich der IP-Adressen für dieses Subnetz definiert. Zum Beispiel könnte ein Subnetz die IP-Adressen im Bereich von 192.168.1.1 bis 192.168.1.255 haben, und die Subnetzmaske könnte 255.255.255.0 sein, was bedeutet, dass die ersten drei Oktette (192.168.1) den Netzwerkanteil darstellen und das letzte Oktett den Hostanteil.
Die Subnetzmaske wird verwendet, um ein IP-Netzwerk in kleinere Subnetze aufzuteilen. Sie besteht aus einer Reihe von 32 Bits, die in vier Oktetten zu je 8 Bits unterteilt sind. Die Subnetzmaske wird normalerweise in Dezimalform dargestellt, wobei jedes Oktett durch einen Punkt getrennt wird (zum Beispiel 255.255.255.0).
Hier sind die Schritte, um eine Subnetzmaske zu berechnen:
Entscheiden Sie, wie viele Subnetze Sie benötigen:
Überlegen Sie, wie viele Netzwerke oder Subnetze Sie aus Ihrem Gesamtnetzwerk erstellen möchten. Die Anzahl der Subnetze bestimmt die Anzahl der benötigten Bits für die Netzwerkteilung. Bestimmen Sie die Anzahl der Bits für die Netzwerkteilung:
Zählen Sie die Anzahl der benötigten Bits, um die Anzahl der Subnetze zu repräsentieren. Diese Bits werden später der Subnetzmaske hinzugefügt. Berechnen Sie die Subnetzmaske in Binärform:
Setzen Sie die benötigten Bits in der Subnetzmaske auf 1 und füllen Sie die restlichen Bits mit 0 auf. Beachten Sie, dass die Subnetzmaske immer mit den linken Bits beginnt. Zum Beispiel, wenn Sie 3 Bits für die Netzwerkteilung benötigen, lautet die Binärform der Subnetzmaske: 11100000 (für das erste Oktett). Konvertieren Sie die Binärform in Dezimalform:
Wandeln Sie jedes Oktett der Binärform in die entsprechende Dezimalzahl um, um die Subnetzmaske in der üblichen Dezimalform darzustellen. Hier ist ein Beispiel: Angenommen, Sie möchten ein Netzwerk in 8 Subnetze aufteilen. Sie benötigen dafür 3 Bits für die Netzwerkteilung.
Anzahl der Bits für die Netzwerkteilung: 3 Bits Binärform der Subnetzmaske: 11100000 (für das erste Oktett) Dezimalform der Subnetzmaske: 224 (für das erste Oktett) Die vollständige Subnetzmaske für dieses Beispiel wäre dann 224.0.0.0.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Subnetzmaske immer mit einer Reihe von 1-Bits beginnt, gefolgt von einer Reihe von 0-Bits. Das Netzwerk- und das Broadcast-Adressbit sind immer auf 0 und 1 gesetzt, entsprechend.